Warum Schießsport?

Nach einer vierjährigen Handballerfahrung stellte ich schnell fest, dass mir Individualsportarten besser gefallen als Mannschaftssportarten. Daraus entwickelten sich folgende Sportarten: Tennis (5 Jahre, heute nur noch sehr sporadisch), Skilaufen (12 Jahre regelmäßig, heute nur noch sporadisch), Radfahren (bei jeder Gelegenheit, die sich mit einem Picknick verbinden lässt ...), Tauchen (6 Jahre regelmäßig, dann aus Zeitmangel aufgegeben), Kampfsport (Shotokan Karate, 12 Jahre 4x die Woche je 4 Stunden, sehr anstrengend, sehr befriedigend, großartiger Sport!).

Zum Schießsport kam ich in jungen Jahren und habe mich über Luftgewehr, Luftpistole und KK-Sportpistole zur Großkaliberpistole "hochgearbeitet". Bedingt durch berufliches Engagement, verbunden mit mehreren Ortswechseln habe ich dann auch für diesen Sport zu wenig Zeit gehabt. Nachdem ich aber vor mehreren Jahren "sesshaft" geworden bin, habe ich diesen Sport wieder aufgenommen und betreibe ihn regelmäßig. Mit viel Freude.

Beim Sportschießen geht es mir hauptsächlich um Präzision, Konzentration und die innere Ruhe - wichtige Voraussetzungen, um ein Projektil punktgenau im Ziel zu platzieren. Und Eigenschaften, die ich im Beruf und der Freizeit ebenfalls sinnvoll einsetzen kann. Probieren Sie es aus: mindestens 30 Minuten konzentriert auf einer Stelle stehen, ein Ziel von 5 cm (2,5 cm) auf 25 Meter Entfernung zuverlässig treffen, die Atmung kontrollieren, pro Trainingseinheit 70 bis 100 mal die ca. 1 kg schwere Waffe in Anschlag bringen und einen präzisen Zielvorgang durchführen, ...

All dies setzt, wenn man vernünftige Ergebnisse erzielen möchte, einen brauchbaren IQ, die Fähigkeit zur absoluten Konzentration und eine genaue Kenntnis der eigenen Psyche ebenso voraus wie körperliche Fitness und Kondition. Darum Schießsport.

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